Der Umzug ins Pflegeheim ist für Betroffene und Angehörige ein emotionaler Kraftakt. Mit einer klaren Reihenfolge bleibt mehr Zeit für das, was wirklich zählt: Abschied nehmen und gut ankommen.
8 Wochen vorher
- Heimplatz verbindlich zusagen, Heimvertrag in Ruhe prüfen
- Pflegekasse über den Umzug informieren
- Finanzierung klären: Eigenanteil, Rente, ggf. „Hilfe zur Pflege“ beim Sozialamt
- Mietwohnung kündigen – meist gilt eine Frist von drei Monaten
- Zimmergröße erfragen und planen, welche Möbel mitkommen
4 Wochen vorher
- Gemeinsam sortieren: Was kommt mit, was erhält die Familie, was wird gespendet?
- Umzugsunternehmen beauftragen und Termin mit dem Heim abstimmen
- Nachsendeauftrag bei der Post stellen
- Verträge kündigen oder umstellen: Strom, Telefon, Zeitung, Versicherungen
- Hausarzt, Apotheke und ggf. Pflegedienst über den Umzug informieren
1 Woche vorher
- Kleidung beschriften (viele Heime verlangen Namensetiketten)
- Medikamente, Medikamentenplan und wichtige Dokumente zusammenstellen
- Erinnerungsstücke für das neue Zimmer einpacken: Fotos, Decke, Lieblingstasse
Am Umzugstag
- Eine vertraute Person begleitet den ganzen Tag
- Zuerst das Bett und persönliche Dinge einrichten – das schafft sofort Vertrautheit
- Pflegekräfte kennenlernen, Gewohnheiten und Vorlieben mitteilen
Nach dem Einzug
- Innerhalb von zwei Wochen ummelden
- Rundfunkbeitrag ab- oder ummelden bzw. Befreiung prüfen
- In den ersten Wochen häufig besuchen – Einleben braucht Zeit
Tipp von Greta: Planen Sie das Sortieren nicht an einem einzigen Tag. Lieber mehrere kurze Termine – mit Pausen, Kaffee und Zeit für Erinnerungen. Das nimmt viel Druck heraus.
Wir begleiten den Umzug
Sie müssen das nicht allein schaffen. Unsere Umzugshilfe ins Pflegeheim übernimmt Planung, Sortieren, Packen und die Begleitung am Umzugstag – und bei Formularen und Ummeldung hilft unsere Antragshilfe.
Stand: November 2026. Alle Angaben nach bestem Wissen, ohne Gewähr. Keine Rechtsberatung.
